Neue Ausstellung „Kleindenkmale und Grenzsteine in Weilimdorf – Relikte vergangener Zeiten, ihre Geschichten und Legenden“

Kleindenkmal: Sühnekreuz

Kleindenkmal: Sühnekreuz

Kleindenkmale sind wichtige Bestandteile der Kulturlandschaft. Sie sind Träger von Geschichtsinformationen und damit Zeugen der Vergangenheit.

Zur Erfassung und Dokumentation der Kleindenkmale und Markungsgrenzsteine in Baden-Württemberg wurde im Jahr 2001 ein landesweites Projekt durch das Landesamt für Denkmalpflege am Regierungspräsidium Stuttgart ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Gemeinschaftsaktion vom Schwäbischen Heimatbund, des Schwäbischen Albvereins, des Schwarzwaldvereins, der Badischen Heimat und der Gesellschaft zur Erhaltung und Erforschung der Kleindenkmale. Seit 2008 beteiligt sich zudem der Weilimdorfer Heimatkreis e. V. mit einer Gruppe von Mitgliedern und interessierten Bürgern an der Aktion. Die Kleindenkmäler und Grenzsteine wurden aufgespürt, vermessen, fotografiert und kartiert.

Das Ergebnis dieser jahrelangen Arbeit wird sowohl in der neuen Ausstellung als auch in einem neuen Heimatblatt dargestellt und veröffentlicht. Die Ausstellung zeigt u. a. Fotos von Kleindenkmälern und Grenzsteinen, Messinstrumente, eine Kopie des Urmeters sowie Lagepläne und Beschreibungen. Weiterhin wird ein Film über die erste Vermessung von Baden-Württemberg gezeigt.

Die Ausstellung und das neue Heimatblatt werden am Freitag, den 10. Juni 2016 um 19.30 Uhr eröffnet und vorgestellt. Die Ausstellung kann bis Mitte Januar immer samstags zwischen 15-17 Uhr in der Weilimdorfer Heimatstube in der Ditzinger Straße 7 besichtigt werden. Der Eintritt ist frei – der Weilimdorfer Heimatkreis e. V. freut sich jedoch über eine Spende. In den Sommerferien ist die Heimatstube geschlossen.

FINNISSAGE Ausstellung „HILDE ADLER“ im Alten Pfarrhaus

Hilde Adler, 1943

Hilde Adler, 1943

Am Samstag, 7. Mai 2016 lädt der Weilimdorfer Heimatkreis e.V.  –  zu der Finissage (Abschluss der Ausstellung) mit dem Thema „HILDE ADLER – eine Weilimdorfer Geschichte“ in die Heimatstube im Alten Pfarrhaus ein. Beginn ist um 15:00 Uhr im Saal 1 im Erdgeschoss.

Hilde Adler war eine starke Persönlichkeit: Humorvoll, optimistisch, engagiert und stets neugierig. Ihr Erinnerungsvermögen war hervorragend, ihr Talent für das Schauspiel beeindruckend. Bei der Finissage gewährt Edeltraud John, einige Einblicke – vor allem in Hilde Adlers Jugendzeit.

Außerdem wird Hildes Faible für den „Heilige Oswald“ erläutert, nach dem die evangelische Kirche im Alten Kern von Weilimdorf bis heute benannt wird. Ein letztes Mal kann, nach diesen Ausführungen über Hilde Adler, die Ausstellung ihrer „Schätze“ – vor allem wunderschöne alte Puppenstuben und Kaufläden – im Dachgeschoss des Alten Pfarrhauses besucht werden. Leider ist kein Aufzug vorhanden. Der Eintritt ist frei!

Eröffnung des Osterbrunnens

der geschmückte Osterbrunnen 2014

der geschmückte Osterbrunnen 2014

Am Mittwoch, den 16. März 2016 um 10.00 Uhr eröffnen der Weilimdorfer Heimatkreis und die Hörnleshasa gemeinsam mit dem Kindergarten Regenbogen den Weilimdorfer Osterbrunnen.

Mit dem Schmücken des Brunnens greifen die Vereine eine lange Tradition aus Oberfranken auf. Dort begann man um 1900 nach der Reinigung der Brunnenstuben im Frühjahr die Brunnen als Dank für sauberes Wasser mit Grün und Ostereiern zu schmücken. Das Grün steht mit den Zweigen von Buchsbaum, Eibe, Wacholder und Weide als Symbol für Leben, Tod und Heilung, die Ostereier für Fruchtbarkeit und Erneuerung. Die Ostereier für den Weilimdorfer Osterbrunnen haben in diesem Jahr die Kinder des Kindergarten Regenbogens gestaltet.

Für die Vorbereitung der Girlande des Osterbrunnens suchen die beiden Vereine grünes Schnittgut von Eiben, Buchs und Scheinzypresse. Das Schnittgut kann am 12. März 2016 zwischen 8 und 10 Uhr im Raum 1 des Alten Pfarrhauses in der Ditzinger Str. 7 abgegeben werden. Die Girlande für den Osterbrunnen wird anschließend ab 10.00 Uhr in der gleichen Örtlichkeit gebunden. Die beiden Vereine freuen sich über helfende Hände.

Jahresmitgliederversammlung des Heimatkreis

Am Montag, den 21. März 2016 lädt der Weilimdorfer Heimatkreis zur Jahresmitgliederversammlung ein. Die Sitzung findet um 19.00 Uhr im Raum 1 des Alten Pfarrhauses in der Ditzinger Straße 7 statt.

Hilde Adler – eine Weilimdorfer Geschichte

Plakat-Hilde-Adler-2015-2016Sie war ein Weilimdorfer Original: Hilde Adler. Geboren am 28. November 1927, verstorben am 28. Februar 2013. Zeit ihres Lebens war sie in Weilimdorf, galt als temperamentvoll und lebenlustig – und als Mesnerin der evangelischen Oswaldkirche soll sie sogar selbst im rüstigen Alter zum Kruzifix putzen auch mal auf den Altar gestiegen sein. Doch wer Hilde Adler wirklich war, das zeigt die Weilimdorfer Heimatstube in einer Ausstellung vom 12. Dezember 2015 bis 07. Mai 2016.

Das Adler-Haus in der Glemsgaustraße 42 heute

Das Adler-Haus in der Glemsgaustraße 42 heute

Erika Porten vom Heimatkreis war lange Jahre mit Hilde Adler bekannt, hatte sie 1995 bei einer Bürgerversammlung kennengelernt: „Sie war eine rechte Schwäbin“, so Porten schmunzelnd – was gleichzusetzen ist mit „sie hat den Mund aufgemacht“. Hat sie auch – als es um ihr Eigentum ging – das historische Gebäude an der Glemsgaustraße 42 – mit der dahinter liegenden überdimensionalen fünfstöckigen Scheune. Diese stand unter Denkmalschutz – eine Sanierung also nicht einfach. „Sie hat mir imponiert, wie sie seit 1987 die Auseinandersetzung zwischen LDA und Baurechtsamt geschildert hat und wie sie zu einem Baugesuch ermutigt wurde, was sie viel Geld gekostet hat und vom BR-Amt abgelehnt wurde.

Die Scheune heute - stilvoll für Wohnungen vor wenigen Jahren saniert.

Die Scheune heute – stilvoll für Wohnungen vor wenigen Jahren saniert.

Recht verzweifelt war sie damals wegen der Verpflichtung von Eigentümern, Baudenkmäler zu pflegen und zu unterhalten“, schildert Erika Porten. Der Abriss wurde verhindert, 2007 fand sich ein Investor – Haus und Scheune wurden stilvoll saniert, gehören heute zu den Schmuckstücken gegenüber dem „historischen Ensemble“ rund um die Oswaldkirche, das noch auf die Sanierung durch die Stadtverwaltung wartet und vor sich hinbröckelt.

Erika Porten mit dem Kinderwagen, in dem Hilde Wagner nach ihrer Geburt von den Eltern kutschiert wurde.

Erika Porten mit dem Kinderwagen, in dem Hilde Wagner nach ihrer Geburt von den Eltern kutschiert wurde.

Doch Hilde Adler war nicht nur eine Weilimdorferin, eine Mesnerin, streitbare Hauseigentümerin, und Spenderin seltener Schätze aus ihrer Jugendzeit an den Weilimdorfer Heimatkreis für seine wiederholten Ausstellungen: Ihre Familie zählt zum Urgestein unseres Ortes, amtlich dokumentiert bis hin zu Jakob Nikolaus Antonius Meyer (1673 bis 1761), der Uni-Pfleger und Gerichtsverwandter in Weilimdorf war. Über die Generationen wandelte sich der Familienname von Meyer über Mayer hin zu Maier: Gottlieb Friedrich Maier kaufte 1855 das Haus in der Glemsgaustraße, das 1813 bis 1815 als Nachfolgebau des 1693 abgebrannten Hauses auf dem Grundstück erbaut wurde. Die große Scheune wurde 1881 von Sohn Gustav Adolf Maier erbaut – dem Großvater von Hilde Adler. Das Familienvermögen war über Generationen gewachsen – 1910 kam es allerdings zu einer folgenreichen Fehlentscheidung des Großvaters durch eine Unternehmensbeteiligung in Übersee, in Folge dessen er von einer zweiten Reise nach Übersee nicht zurückkehrte und seither als verschollen gilt. Die Tochter Luise Marie Caroline Maier heiratete am 27. Februar 1908 Reinhold Adler, ein Diplom-Landwirt und wurden Eltern von Hilde Adler und vier Söhnen. Reinhold Adler kaufte 1911 mit Hilfe des Vermögens seiner Eltern einen Teil des Gutshofes aus der Konkursmasse von Gustav Adolf Maier – so blieb das Haus in Familienbesitz.

Erika Porten an der Vitrine mit alten Fotoaufnahmen von vor 60 Jahren

Erika Porten an der Vitrine mit alten Fotoaufnahmen von vor 60 Jahren

Dokumente und Zeitungsberichte zur Familiengeschichte und den Gebäudekomplex der Glemsgaustraße 42 sind nun in den Vitrinen der Heimatstube zu sehen. Das Schönste dieser Ausstellung sind aber die Puppenhäuser, Puppenküchen und der Kaufladen mit den Inhalten aus der Zeit von 1890 bis 1930 aus der Nachlass-Schenkung der Familie Adler, die der Heimatkreis erhalten hat. Erika Porten hat liebevoll diese historischen Schmuckstücke aufgebaut, ausgestattet und dekoriert: die Puppenküche wurde nachweislich von Hilde Adler in ihrer Kindheit sogar „in echt“ genutzt: das Waffeleisen (siehe Foto) wurde auf dem kleinen Herd für die Herstellung echter Waffeln verwendet.

Erika Porten hält das Waffeleisen in der Hand, mit dem Hilde Adler in ihrer Kindheit echte Waffeln in ihrer Puppenküche gebacken hat.

Erika Porten hält das Waffeleisen in der Hand, mit dem Hilde Adler in ihrer Kindheit echte Waffeln in ihrer Puppenküche gebacken hat.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 11. Dezember 2015 um 19.30 Uhr im Alten Pfarrhaus in der Ditzinger Str. 7 wird Erika Porten u.a. auch ein von Hilde Adler selbstgeschriebenes Gedicht durch Hilde Adler selber vortragen lassen – sie hat es vor ihrem Tode aufgenommen und auf CD brennen lassen. Am 12. Dezember wird die Ausstellung öffentlich von 15 bis 17 Uhr zugänglich sein, Erika Porten bietet eine ausführliche Führung an.

Ansonsten ist die Ausstellung immer samstags von 15 bis 17 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. Letzter Ausstellungstag wird der 07. Mai 2016 sein. Danach schließt die Heimatstube für ein paar Wochen, bevor im Sommer 2016 die Ausstellung „Grenzsteine“ folgt – die aus dem Projekt „Grenzstein“ des Heimatkreises aus dem Jahr 2008 hervorgehen wird.

Weitere Fotos zur Ausstellung (per Klick vergrößern):

Text & Fotos © Hans-Martin Goede

Bericht im Original auf weilimdorf.de

Neue Ausstellung startet am 12. Dezember 2015

Plakat-Hilde-Adler-2015-2016Ab dem 12. Dezember 2015 ist in der Weilimdorfer Heimatstube eine neue Ausstellung zu besichtigen: „Hilde Adler – Eine Weilimdorfer Geschichte“. Gezeigt werden Objekte aus dem Nachlass von Frau Hilde Adler, die diese dem Weilimdorfer Heimatkreis geschenkt hat. Weiter wird die Geschichte Ihres Hauses und ihrer Familie dargestellt.

Die Ausstellung ist geöffnet vom
12. Dezember 2015 bis zum 07. Mai 2016
samstags von 15 – 17 Uhr
und nach telefonischer Anmeldung.

 

Kinderferienprogamm: Puppen basteln in der Heimatstube

IMG_2486-puppenbastelnIm Alten Pfarrhaus Weilimdorf konnten Kinder des Kinderferienprogamm für Weilimdorf heuer nicht nur die Marionettenausstellung außerhalb der üblichen Besuchszeiten bestaunen – und anschließend gleich eine eigene Marionette basteln. Heraus kamen Ritter, Paradiesvögel, ein Magier, ein Mensch und Bastler Justus „irgendso ein schräger Vogel“.

IMG_2506-puppenbastelnUrsula Wasmer und Ihre Kollegin Ursel Kern leiteten mit „marionettenhafter“ Geduld die Bastelkids an, wie man aus Stoffen, Wattekugeln, Pappbechern und -hörnchen, verschiedenen Wollknäulen, Nadel & Faden, Holz, Metalldrähten und unzähligen Farbtuben die unterschiedlichsten Figuren mit Leben versehen kann. „Die Kinder mussten zunächst den Kopf gestalten“, so Wasmer. Dieser wurde aus einer größeren Wattekugel zusammengestellt. Mit Knöpfen, Farbe und Wollfäden erhielt die Kugel so ihr Gesicht aus Augen, Nase, Mund und Haaren. Im zweiten Schritt gestalteten die Kinder aus (gefalteten) Tüchern, Filz und kleinen Wattekugeln den Puppenkörper und die Arme. Im letzten Schritt wurden die Figuren mit drei Fäden an einem Holzkreuz aufgehängt. Durch das Verkippen des Kreuzes bzw. dem Ziehen an den Fäden erhalten die Marionetten ihre Fähigkeit sich „zu bewegen“.

IMG_2489-puppenbasteln„Ich bastel einen schwarzen Ritter!“, so Noah, der sich allerdings zum Zeitpunkt der Frage noch sehr viel Gedanken machen musste, wie er das Schwert aus den vorliegenden Materialien basteln kann. Auch sein Freund Joris schnippelte und klebte eifrig an seinem eigenen Ritter. Und während Hanna sich darum kümmerte, das Federkleid ihre „Paradiesvogel“ perfekt an das Pappmaché zu kleben, zeigte Lukas seine Handwerkskunst an einem Menschen als Marionette. Mit einem verschmitzten Grinsen stellte Bastelkind Justus fest, dass er an „irgendso nen schrägen Vogel“ rumbastelt. Iron hingegen gab sich alle Mühe seinen eigenen Magier zu erstellen: „Es wird ein sehr zerstreuter Magier, werden. Er verwechselt immer die Zaubersprüche und es kommt was anderes bei raus als er wollte. Und er kann Reporter, die zuviel Fragen stellen, in Vögel verwandeln!“ Bevor also der Magier am Holzkreuz mit Fäden fertig werden konnte, galt es also für die Pressevertreter schleunigst den Raum zu verlassen.

IMG_2508-puppenbastelnAusstellung „30 Jahre auf Draht mit Marionetten & Co.“ in der Heimatstube

Die Ausstellung mit dem Titel „30 Jahre auf Draht mit Marionetten & Co.“ der „Drahtzieherinnen“ ist übrigens noch vom 19. September bis zum 31. Oktober 2015 geöffnet und kann immer samstags von 15 bis 17 Uhr in der Weillimdorfer Heimatstube, Ditzinger Str. 7, besichtigt werden. Der Eintritt ist frei – der Heimatkreis freut sich jedoch über eine Spende.

Die Drahtzieherinnen im Salvatorgemeindehaus

„Die Drahtzieherinnen“ werden am Samstag, 24. Oktober 2015 um 19.30 Uhr im Salvatorgemeindehaus im Giebel auftreten. Sie spielen „Best of Klemmerle & Co.“ – ein Programm mit Musik, Satire zum Lachen und Nachdenken für Erwachsene.. Karten gibt es im Sportshop Anton im Vorverkauf 10 EUR. Abendkasse 12 EUR.

Text & Fotos: Hans-Martin Goede

Weilimdorfer Heimatstube lässt die Puppen tanzen

Uschi Metzger (links) und Ursula Wasmer (rechts) in der Heimatstube

Uschi Metzger (links) und Ursula Wasmer (rechts) in der Heimatstube

Sie sind seit 30 Jahren auf der Bühne zu Hause und mit viel Liebe zum Detail handgefertigt. Die Marionetten und Figuren von den Puppenspielerinnen „Die Drahtzieherinnen“ haben bereits in vielen Aufführungen mitgespielt. Nun dürfen sie ab Samstag, den 11. April 2015 in der Weilimdorfer Heimatstube besichtigt werden.

Zu sehen sind selbstgefertigte Hand-, Stab- und Fingerpuppen, Marionetten sowie Schattenfiguren. Einige Puppen laden zum Probieren, zum Spielen und Fabulieren ein. Besucher können hier die unterschiedlichsten Spieltechniken kennenlernen. „Eine museale Entdeckung für alle von 5 – 105 Jahren“, so Ursula Wasmer, die Spielleiterin.

Handpuppen der Drahtzieherinnen

Handpuppen der Drahtzieherinnen

Die Ausstellung mit dem Titel „30 Jahre auf Draht mit Marionetten & Co.“ wird am Freitag, den 10. April 2015 um 19.30 Uhr feierlich eröffnet. Und dann dürfen auch die Puppen tanzen und die Drahtzieherinnen geben eine Kostprobe aus ihrem umfangreichen Bühnenprogramm. Am Klavier werden sie von Daniel Sissenich begleitet.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober 2015 geöffnet und kann immer samstags von 15 bis 17 Uhr in der Weillimdorfer Heimatstube, Ditzinger Str. 7, besichtigt werden. In den Sommerferien bleibt die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei – der Heimatkreis freut sich jedoch über eine Spende.

Jahresmitgliederversammlung 2015: Vorstand neu gewählt

Jahresmitgliederversammlung des Heimatkreis 2015

Jahresmitgliederversammlung des Heimatkreis 2015

WEILIMDORF (hmg) – Am 24. März 2015 lud der Heimatkreis zur Jahresmitgliederversammlung 2015 in die Ditzinger Straße 7.

Erika Porten berichtete im Rahmen des Tätigkeitsbericht, dass der Verein aktuell 161 Mitglieder hat. Im vergangenen Jahr 2014 wurde im Januar die Ausstellung „Brett vor dem Kopf“ geschlossen, im Mai die Ausstellung „Zwischen Front und Heimat – Weilimdorf im 1. Weltkrieg“ eröffnet. Insgesamt wurden 12 Ausstellungsführungen angeboten und durchgeführt.

Bericht des Vorstands

Bericht des Vorstands

Ulrike Krawczik führte im März 2014 die Fleckenführungen für Kinder durch. Sie wird sich auch weiterhin um Kinderprogramme kümmern. Für Erwachsene fanden 2014 drei Fleckenführungen statt. Mit Unterstützung des Vereins „Hörnleshasa“ wurde der Osterbrunnen 2014 dekoriert. Im Rahmen des Besuchs von Bürgermeister Werner Wölfe fand die Besichtigung des Ensembles „Altes Rathaus und Schulhaus“, für dessen Erhalt und Sanierung sich der Heimatkreis zusammen mit dem Verein Pro Alt – Weil e.V. einsetzt. Der Mitgliederausflug 2014 ging nach Schorndorf, am 8. November berichtete Erika Porten im Rahmen des „Tag der Stadtgeschichte“ (veranstaltete von der Initiative Stadtgeschichte) über die Arbeit im Stadtbezirk Weilimdorf. Im Herbst 2014 konnte die zweite Auflage des Buches „Weilimdorf im Wandel“ herausgegeben werden. Ulrike Krawczik bot im vergangenen Jahr wieder drei „Lichtkarz“ Abende an.

Nach der einstimmigen Entlastung der Schatzmeisterin und des Vorstandes, blickte Erika Porten auf 14 Jahre Vereinstätigkeit seit 2001 zurück, die Sie eindrucksvoll mit geprägt hat. In Ihre Obhut fielen unzählige Ausstellungen (35 an der Zahl), Einrichtung des Archivs sowie die neue Ausrichtung des Weilimdorfer Heimatblatt, welcher heute als „Flaggschiff des Vereins“ eingestuft wird. Auch organisierte Sie die 20- wie 25-Jahr-Feier des Vereins, der 2016 übrigens 30 Jahre „alt“ wird.

Der neue (und erweiterte) Vorstand des Heimatkreis

Der neue (und erweiterte) Vorstand des Heimatkreis

Bei den Vorstandswahlen ergab sich ein „Generationswechsel“. Da Erika Porten nicht mehr als Vorsitzende antrat, wurde Eberhard Keller (43) einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende ist nun Erika Porten, auch Ihre Wahl verlief einstimmig. Geschäftsführer bleibt unverändert Bernhard Klar (einstimmig bestätigt). Neu in den Vorstand als Schriftführerin einstimmig gewählt wurde Cornelia Kittlick. Schatzmeisterin Marie-Luise Burkhardt stellte sich nicht mehr zur Wahl, sie bleibt kommissarisch im Amt bis ein(e) Nachfolger(in) gefunden wird.

Neu ins Leben gerufen wurde ein Ausschuss, in dem Alfred Höritzer, Edeltraud John und Ulrich Hörnle mitwirken. Sie wurden einstimmig in ihr Amt gewählt. Als Kassenprüfer wurden einstimmig Ursula Böpple und Heiner Obermayer ins Amt gewählt.

Fotos: Uwe Tommasi (Vorstandsbild), Hans-Martin Goede (Sitzungsbilder)

Benefizkonzert mit dem Christof Altmann Trio: „Ein HERZ für unser HERZSTÜCK“

benefiz-altmannPRO ALT – Weil e.V. lädt ein zum BENEFIZKONZERT des CHRISTOF ALTMANN TRIOS zugunsten der HISTORISCHEN HÄUSER – ALTES RATHAUS & ALTES SCHULHAUS in Weilimdorf am FREITAG, 08.Mai 2015 im LÖWENMARKT von 18:00 bis 20:00 Uhr.

Die Weilemer werden dabei zu Spenden aufgerufen, die vor allem für die Räume der Kindergruppe Regenbogen verwendet werden sollen. Auch gibt es gebackene „Herzchen“ – gespendet von der Weilimdorfer Konditorei Sauter!

PRO ALT – WEIL e.V. setzt sich weiterhin für eine schnelle SANIERUNG der Häuser ein: Die Kindergruppe REGENBOGEN soll weiterhin im ALTEN SCHULHAUS ihre Heimat haben. Der HEIMATKREIS soll im ALTEN RATHAUS zu seinem Museum einen barrierefreien Zugang bekommen – vor allem aber viel mehr Platz haben für Fundus & Archiv. Es sollen Vorträge / Präsentationen/ Seminare zu den verschiedensten Themen in einem entsprechend gut ausgestatteten Raum stattfinden können. Es sind auch Ausstellungen der verschiedensten Art denkbar. Der Heimatkreis wird die Arrestzellen unterm Dach und den Luftschutzkeller betreuen.